Vision

 Vision

Transfer-Hochschule Anhalt 2022

Die Strategie „Kooperative Forschung und Entwicklung“ basiert auf einer Weiterentwicklung des 4-Säulen-Modells der Hochschule Anhalt zur Umsetzung der Third Mission. Dabei sollen die Säulen Kooperation sowie Existenzgründungen als Transferkanal wesentlich durch die strategischen und strukturellen Elemente des FORZA-Projektes gestärkt werden.

Für die Erreichung der Vision werden nachhaltige Strukturen und Methoden für die Kooperation zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft aufgebaut, die die Ergebnisse anwendungsorientierter Forschung in die Verwertung in Unternehmen und Organisationen bringen. Die Bedürfnisse der regionalen Wirtschaft und Gesellschaft werden ermittelt und durch die verschiedenen kooperierenden Elemente der Strategie in Problemstellungen und Ziele definiert. Zur Lösung werden aktiv neue Kooperationen geschlossen, die in einem rekursiven Prozess Lösungen erarbeiten und in die Wirtschaft und Gesellschaft transferieren. Sollten die Lösungen noch nicht ausreichend sein, führt der rekursive Prozess zu weiteren Lösungsansätzen.

Geplante strategische und strukturelle Elemente für den Technologietransfer

Die Hauptziele des Vorhabens sind dementsprechend:

  1. Ausrichtung der angewandten Forschung an der Hochschule Anhalt auf die Bedarfe der Wirtschaft und Gesellschaft in ihrer Region
  2. Kontinuierliche Erzeugung von Kooperationsprojektideen von Wissenschaft und Wirtschaft („Regionale Innovationsforen“) durch das Transfermanagement-Team
  3. Konsequente Einbindung der späteren Nutzer in die Projektanbahnung und die wissenschaftliche Arbeit in FuE-Projekten („kooperative“ Forschung und Entwicklung)
  4. Planung, systematische Vorbereitung und aktive Begleitung des Transfers der Forschungsergebnisse durch die Forscher in die Nutzung beim Wirtschaftspartner oder in Ausgründungen, d.h. bis zum Beginn der kommerziellen Verwertung auf dem Markt oder durch die Gesellschaft
  5. Ein Schema zur qualitativen und quantitativen Bewertung des Nutzens der transferierten Ergebnisse der kooperativen FuE-Arbeit mit dem Ziel: Sicherung der Nachhaltigkeit der strategischen und strukturellen Neuerungen durch den damit nachgewiesenen Nutzen für die regionale Wirtschaft und Gesellschaft sowie für die Hochschule Anhalt
  6. Stärkung der Transferinitiativen und der Gründungskultur an der Hochschule durch dazu verpflichtende Zielvereinbarungen bei Neuberufungen und kontinuierliche Motivation aller Wissenschaftler der Hochschule (Veränderung des Mind-sets der Hochschulangehörigen).

Bezug zu den förderpolitischen Zielen

Mit der vorgelegten Strategie zur Erreichung ihrer Vision entwickelt die Hochschule Anhalt das Säulenkonzept ihrer forschungsbezogenen Third Mission konsequent weiter. Die Sammlung der regionalen industriellen und gesellschaftlichen Akteure in einem Innovationsbündnis und die Einführung von Innovations- und Transferforen schaffen die erforderliche institutionelle Basis für die Vernetzung mit potenziellen Partnern, um anwendernahe Innovationsansätze auf der Basis von Bedarf und Interesse zu erschließen und neue Formate für den Wissenstransfer zu aktuellen Hochschulforschungsergebnissen und für die Projektanbahnung zu erproben. Mit der Einrichtung von räumlichen, technischen und digitalen, web-basierten Strukturen für Service, Kommunikation und Kooperation in Verbundprojekten und Partnernetzwerken werden die persönlichen Kontakte der Forscher zu den Partnern intensiviert und die aktive Unterstützung des forschungsbasierten Wissens- und Technologietransfers ermöglicht. Darüber hinaus wird der Transfergedanke über die Schaffung eines Konzepts für einen Transfer- und Gründung-orientierten Aufbaustudiengang an Studierende und externe Interessenten vermittelt.