TV 5: Transfer im Landwirtschaftsbereich

TV 5: Transfer im Landwirtschaftsbereich

Digitalisierung in der Landwirtschaft und Erhaltung der Biodiversität sind die großen Herausforderungen vor denen Landwirte und Wissenschaftler gemeinsam stehen. Um diese Herausforderungen der Zukunft für die produktiven Ackerstandorte Mitteldeutschlands erfolgreich zu meistern, werden in interdisziplinären Regionalen Innovationsforen (RIF) alle wesentlichen Akteure des ländlichen Raumes Problemstellungen und Zielsetzungen für den Wissenstransfer in die Praxis definieren. Durch die gemeinsame Kooperation der Akteure sollen für die Praxis relevante wissenschaftliche Forschungsvorhaben Lösungsmöglichkeiten für die Problemstellung aufzeigen und in die Prax is transferieren. Die Breite der beteiligten Akteure reicht von Vertretern der Landwirtschaft, Natur- und Umweltschutz, Geodaten- und Befliegungsfirmen bis hin zu den anliegenden Kommunen und unabhängigen Landwirtschafts- und Forschungseinrichtungen.

Als Ziele des Teilvorhabens sollen durch die Kooperationen und eine gezielte Transferstrategie eine wesentlich bessere Integration der umzusetzenden Maßnahmen in die Betriebsabläufe und eine Optimierung der ökologischen Wirkungen erzielt werden. Die notwendigen Anpassungen an den Klimawandel können durch die Kooperation von Praxis und Wissenschaft effizienter gestaltet und damit der ländlichen Raum für die Zukunft gestärkt werden. Ein wichtiges Ziel sind die Behebung der Defizite bei der regionalen Umsetzung nationaler und internationaler gesellschaftlicher Verpflichtungen aus dem Bereich Natur- und Umweltschutz. Dazu zählen u.a. der Nationale Aktionsplan nachhaltige Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, Biodiversitätsstrategie Sachsen-Anhalt, Europäische Verpflichtungen zum Erhalt der biologischen Vielfalt oder die Richtlinie zur nachhaltigen und umweltverträglichen Wassernutzung.

Die entwickelten Maßnahmen werden auf den Versuchsflächen der Hochschule getestet und zur Unterstützung des Wissenstransfers auf den Demonstrationsflächen der Firma Semundo Agrar Urban Jülich in Oschersleben in Sachsen-Anhalt angewandt, evaluiert und später als Best-Practice-Beispiele verwendet.

Ziele des Teilvorhabens

  1. Initiierung eines iterativen Transferprozesses zur Bewältigung von Zukunftsaufgaben in der konventionellen Landwirtschaft Mitteldeutschlands durch verstärkten Einsatz digitaler Internet-basierter Technologien.
  2. Know-how-Transfer in Unternehmen der ländlichen Region
  3. Service für Existenzgründungen im Smart Farming für die Biodiversität